Garnisionsgeschichte

Die Geschichte der Stadt Burg von der Ersterwähnung 948 in einer Urkunde Otto des Großen bis heute ist untrennbar verbunden mit ihrer Wehrhaftigkeit. Im 15. Jahrhundert galt Burg im Erzstift Magdeburg als wehrhafteste und wirtschaftlich stärkste Stadt. Nur Magdeburg und Halle waren bedeutender.

Seit 1713 ist Burg Garnisonsstadt. Zu dieser Zeit war das Kürassierregiment „von Hayden“ in Burg stationiert und ununterbrochen bis heute ist Burg Garnisonsstadt. Erfolgte die Unterbringung militärischer Einheiten anfangs dezentral bei den Bürgern der Stadt und des Umlandes, so baute man bereits 1772/74 die erste Kaserne in Burg, der weitere folgen sollten. Die letzte war die Kaserne am Krähenberg.

Der Heimatverein Burg und Umgebung e.V. hat sich u.a. die Aufgabe gestellt, die Geschichte der sechs Burger Kasernen zu erforschen und die Ergebnisse der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit der am 01. Mai 2018 eröffneten Ausstellung „Garnisonsgeschichte der Stadt Burg von 1713 bis heute“ im ehemaligen Gerbereiwohnhaus in der Hainstr. 12 in Burg ist es gelungen, auf engstem Raum einen Überblick dieser Garnisonsgeschichte darzustellen.

Die Ausstellung ist zu Sonderöffnungen (Hoffest am 01. Mai, Tag des offenen Denkmals, Museumsnacht) zugänglich.

Führungen in der Ausstellung auf Anmeldung mittwochs zwischen 14.30 und 16.30 Uhr in der Hainstr. 11 in 39288 Burg bzw. unter Telefon 0176 3632 4098 sowie in der oben genannten Sprechzeit unter Telefon 03921 983342.

Kosten: 3 EUR/Erwachsener bzw. 1,50 EUR/Besucher von 6 – 18 Jahren